Beim Spielen verlor Hovawart Dustin einen Fangzahn und so konnte der Hund nicht mehr richtig spielen oder apportieren, denn es fiel ihm alles aus dem Maul.
Dieser Umstand war sehr ungünstig, da die Belastungen auf dem verbleibendem Fangzahn extrem groß waren und nun enorme Kräfte einwirken, die beim halten von Gegenständen nun auch eine Rotation zulassen.
Dieses hätte bei ungünstigem Einfluss zum Verlust des verbleibenden Fangzahnes führen können.  Probleme hatte der Hund auch beim schließen des Kiefers, denn er klemmte sich die obere Lefze unter dem unteren Fangzahn permanent ein.
Man entschied sich zu einer Weltpremiere der Implantologie – ihm wurden Zahnimplantate eingesetzt.

Nachdem die Zahnimplantate bei Dustin 3  Monate unter dem Zahnfleisch eingeheilt waren, wurden nach erfolgreicher Osseointegration (dem abgeschlossenen, festen Einwachsen der Implantate im Knochen),  die Kronen aufgesetzt. Bereits  nach der Narkose konnte der Hund wieder fest zubeißen.

In der Zahnmedizin stellt diese moderne Behandlungsmethode den aktuellsten Stand der Implantologie dar. Eine Kombination von Implantaten mit computer-gefertigten,  matallfreien Zahnkronen aus extrem verträglicher Zirconoxid-Keramik.
Auf den Hund bezogen wird diese OP wegen der schwierigen anatomischen Verhältnisse die Ausnahme bleiben.

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